Diesen Juni, durfte ich die USA an den Europäischen Jugendmeisterschaften in Slowenien vertreten.
In einigen Videocalls vor den Titelwettkämpfen lernte ich das achtköpfige US-Team kennen und merkte schnell, dass die Stimmung untereinander sehr gut war.
Freudig, aber auch ein wenig aufgeregt, reiste ich schliesslich Ende Juni nach Nova Gorica. Die ersten drei Tage in Slowenien verbrachten wir mit letzten Trainings und damit, das Gelände kennenzulernen.

Mit dem Sprint am Donnerstag wurden schliesslich die Meisterschaften eröffnet. Am besten an diesem Lauf haben mir die künstlichen Barrieren gefallen, welche den Sprint um einiges interessanter gemacht haben. Bis auf einen etwas grösseren Fehler ging es mir sehr gut und ich genoss meinen ersten internationalen Einsatz für die USA. Nach einer schönen Eröffnungsfeier am Abend mussten wir dann auch schon wieder schlafen gehen, um für die Long am nächsten Tag ready zu sein.
Am Tag der Langdistanz kamen wir schon früh in der Quarantäne an. Dort musste ich allerdings noch lange warten, da ich ziemlich am Ende startete. Irgendwann konnte dann aber auch ich los und startete freudig in diesen zweiten Wettkampf. Der Wald war geprägt von seinen vielen Senken und Steinen, welche die Belaufbarkeit deutlich eingeschränkt haben. Ich startete mutig in den Lauf, hatte dann aber zum 3. Posten ein paar Probleme und verlor einige Minuten. Aber trotz dieses frühen Fehlers liess ich mich nicht beirren und konnte mit einem guten Schlussteil wieder etwas Zeit gutmachen.
Zum Abschluss der EYOC 2026 stand eine Waldstaffel an. Mit meinen beiden Teamkolleginnen Ally und Joslyn bildete ich das D16-Team der USA. Ich ging auf die Startstrecke und im Gegensatz zu den beiden Einzelrennen, bei denen ich jeweils einen grösseren Fehler hatte, lief dieser letzte Wettkampf wirklich gut. Ich machte keinen nennenswerten Fehler und genoss noch ein letztes Mal den direkten Vergleich mit Europas besten Läuferinnen und auch die Stimmung im Zieleinlauf.

Nach vielen tollen und lehrreichen Momenten reiste ich schliesslich am Samstag wieder in die Schweiz zurück. Am meisten an der EYOC hat mir der Austausch mit den vielen Menschen aus unterschiedlichen Ländern gefallen. Sei es nach dem Lauf mit anderen Läuferinnen und Läufern die Route zu analysieren oder an der Friendshipparty. Die Stimmung war immer gut und fröhlich.
Auch mit dem Team USA hatte ich es super und wir verbrachten viel Zeit damit, Kartenspiele zu spielen oder spannende Gespräche zu führen. Da musste ich dann immer mein Englisch auspacken 🙂
Abschliessend kann ich sagen, dass es wirklich eine sehr tolle Woche war, und ich hoffe, dass ich weiterhin in Kontakt mit meinen neuen FreundInnen aus den USA bleibe.